Die 2. Kompanie in Vergangenheit und Gegenwart
Aus den Anfangsprotokollen sowie den ältesten Geschäfts- und Kassenberichten des Gerther Schützenvereins aus seiner Gründerzeit (erste Gründerversammlung 1899) geht die Existenz einer 2. Kompanie nicht hervor. Der Verein, der sich Krieger- und Landwehrverein Holthausen nennt und etwa 65 Mitglieder umfasst, kennt noch keine Aufteilung in Kompanien. Als am 01. August 1914 die Mobilmachung angeordnet wird, erlischt das Vereinsleben, und als das Kaiserreich 1918 zusammen bricht und die kaisertreuen Kriegervereine ihren Sinn verlieren, begünstigt und gefördert durch die Eingemeindung von Holthausen und Gerthe, auf Beschluß der Generalversammlung vom 27. Juli 1919, wird aus dem "Kriegerverein Gerthe-Holthausen" der "Bürgerschützenverein Gerthe".
Am 31. August 1925 beschliessen die Gerther Schützen auf einer konstituierenden Sitzung, sich eine neue Satzung zu geben. Sie wählen einen neuen Vorstand und teilen das neugegründete Bataillon, das sich nunmehr ausschliesslich dem Schießsport verbunden fühlt, in "vier" Kompanien ein. Damit stehen Geburtstag und Gründungsjahr der 2. Kompanie zweifelsfrei fest. Das Jahr 1925 ist die Geburtsstunde einer Kompanie, die in den Jahren und Jahrzehnten darauf viel schießsportliche Ehre und gesellschaftlichen Ruhm in ihren Kompanieanalen verzeichnen wird.
Von einem Kompanieleben im eigentlichen Sinne kann zunächst nicht gesprochen werden. Die Feiern, Treffs und Schießabendefinden mehr auf Bataillonsebene statt. Im September 1925 beteiligt sich die 2. Kompanie, nach einem vorhergehenden Fackelzug durch die Gemeinde, an einer Veranstaltung im Borgmannschen Saale, die als Befreiungsfeier alle Gertther Vereine zusammenführt.
Ab 1925 wächst die Kompanie rasant. Erster Kompanieführer wird Wilhelm Lüke, ein tatkräftiger und erfolgreicher Gastwirt, der viele Jahre sowohl für das Bataillon als auch für die Kompanie ausserordentliches geleistet hat. "Vereinsheim" und Kompanielokal ist seit Beschluss der Generalversammlung vom 25.01.1920 die Gastwirtschaft des Kompanieführers, an der Einmündung der Lothringer Straße in den Castroper Hellweg zentral gelegen (der ehemalige "Westfälische Hof"). Das Lokal verfügt über einen repräsentativen Saal, in dem mit dem Luftgewehr trainiert werden kann, und über eine große Gartenwirtschaft, die sich für Freiluftveranstaltungen jeder Art eignet.
Die 2. Kompanie beteiligt sich zunächst mit weniger großem Erfolg an den "Hallen- und Scheibenstandschießen", dem "Kompanie-Vergleichsschießen", den "Wanderpreisschießen" und anderen schießsportlichen Veranstaltungen.
Der Kompaniechef Wilhelm Lüke ist Vereinswirt, Vorstandsmitglied, Mäzen und Kompanieführer in Personalunion. Er macht das "Vereinsheim" zum Zentrum des Bataillons- und zugleich aufblühernden Kompanielebens, und als am 18. September 1927 die vereinseigenen Holzgewehre zur Verteilung kommen, ist die 2. Kompanie mit 200 Mitgliedern die stärkste Kompanie im über 600 Schützen starken Bataillon.

Als das Schützenfest von 1926 vorbereitet wird, ist Wilhelm Lüke Tag und Nacht unterwegs: die vorhandenen Degen müssen eine neue Koppel bekommen, die als einheitliche Kopfbedeckung beschlossene grüne Jägermütze muss in großen Mdengen beschafft werden, überall fehlt es an schwarzen Jacken, weißen Hosen und weißen Krawatten. Für das Offizierkorps müssen die vorgeschriebenen grün-weißen Schärpen besorgt und über 300 Holzgewehre für die Mannschaften gekauft werden. Wilhelm Lüke sorgt sich um die marschierwilligen Neuaufnahmen, ist bei der Anschaffung von Trommeln und Pfeifen für das Trommlerkorps verantwortlich, kümmert sich um die grün-weißen Schärpen der Ehrendamen und ist auch bei der Erstellung zweier Schilderhäuschen mit grün-weißem Anstrich behilflich. Schliesslich wird an allen drei Festtagen vor dem eigenen Lokal am Castroper Hellweg angetreten.
Protektor und Schirmherr des Festes ist Paul Müller, Generaldirektor der "Westfälischen Straßenbahnen GmbH" und Mitglied der 2. Kompanie. Als beim Vogelschiessen bei "Düppe in der Wanne" der Bergwerksdirektor Heiermann neuer Schützenkönig von Gerthe wird, wird Hedwig Müller seine Königin. Die in Gerthe sehr beliebte "Frau Generaldirektor Müller", Regentzeit 1926 bis 1928, ist die erste Königin aus den Reihen der K2, die dieser Tradition auch in den Folgejahren treu bleibt:
·         Hedwig Müller                      1926 - 1928
·         Hertha Vogelsang                 1938 - 1940
·         Jo Heming                           1974 - 1976
·         Uschi Kozak                        1987 . 1989 
·         Helga Ehrlich                       1991 - 1993
·         Veronika Kieseleit                 2005 - 2007
·         Astrid Pehl                           2007 - 2009
·         Birgit Jochheim                     2009 - 2011
·         Yvonne Görges                      2013 - 1015
·         Britta Fichtner                       2015 - 2017   

Vor soviel erlesener weiblichen Anmut sollten die von der 2. Kompanie gestellten Könige nicht vergessen werden:
·         Wilhelm Voß                         1938 - 1940
·         Hansi Kozak                          1987 - 1989
·         Franz Knaup                          1991 - 1993
·         Holger Kieseleit                      2005 - 2007
·         Lothar Ehrlich                         2007 - 2009
·         Franz Dreßen                         2009 - 2011
·         Holger Görges                        2013 - 2015
·         Danny Fichtner                       2015 - 2017

Die 2. Kompanie, die seit 1925 ununterbrochen das 2. Fahnenkommando stellte, aus der in den 70iger Jahren die Sportschützen des BSV-Gerthe hervorgingen und jahrelang das Trommlerkorps, das in der Gastwirtschaft Lüke seine Übungsabende abhielt, angeschlossen war, hat dem Gerther Schützenverein also viel gegeben: Könige und Königinnen, Vorstandsmitglieder und Fahnenträger, Meisterschützen und Spielleute.
Die Kompanie war nach dem zweiten Weltkrieg im schießsportlichen Bereich eine der führenden Kompanien im Bataillon. Aber als die Sportschützen, um kompaniebedingten Vorteile beim Kampf um den Dr. Pohl Pokal auszuschalten, sich als eigenständige Abteilung etablierten, ging die Vorherrschaft verloren.

Die K2 hat im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte viele gute Kompaniewirte gehabt, unter deren Regie der "Westfälische Hof" zeitweilig über Jahrzehnte zur unbestrittenen Hochburg im regen Gerther Kneipenleben avancierte, wie auch später das Kath. Vereinshaus unter der Regie von Manfred und Irmgard Borgmann. Bedeutungsvoll für die Kompaniegeschichte ist, dass sie auch hervoragende Kompanieführer herausgebracht hat:
·         Wilhelm Lüke                       1925 - 1942
·         Franz Schroer                      1951 - 1957
·         Heinrich Köhler                     1957 - 1967
·         Herbert Hoffmann                  1968 - 1971
·         Walter Heming                     1971 - 1978
·         Rudi Klimmek                        1978 - 1982
·         Lothar Ehrlich                       1982 - heute   
Gemessen an der Mitgliederzahl der Kompanie ist die Beteiligung bei Ausmärschen, Schützenfesten und Bataillonsveranstaltungen erheblich. Die jüngsten Königsjahre haben den inneren Zusammenhalt in der Kompanie gestärkt. Zum Kompanieleben gehören nicht nur regelmäßige Schiessabende unter der Beteiligung der mittlerweilen Zugehörigkeit der Frauen, Spaßschiessabende und gemeinsame Zusatzevents. Die erfolgreiche Gegenwart zeigt, dass ihr auch die Zukunft gehören wird.
Aus den Anfangsprotokollen sowie den ältesten Geschäfts- und Kassenberichten des Gerther Schützenvereins aus seiner Gründerzeit (erste Gründerversammlung 1899) geht die Existenz einer 2. Kompanie nicht hervor. Der Verein, der sich Krieger- und Landwehrverein Holthausen nennt und etwa 65 Mitglieder umfasst, kennt noch keine Aufteilung in Kompanien. Als am 01. August 1914 die Mobilmachung angeordnet wird, erlischt das Vereinsleben, und als das Kaiserreich 1918 zusammen bricht und die kaisertreuen Kriegervereine ihren Sinn verlieren, begünstigt und gefördert durch die Eingemeindung von Holthausen und Gerthe, auf Beschluß der Generalversammlung vom 27. Juli 1919, wird aus dem "Kriegerverein Gerthe-Holthausen" der "Bürgerschützenverein Gerthe".
Am 31. August 1925 beschliessen die Gerther Schützen auf einer konstituierenden Sitzung, sich eine neue Satzung zu geben. Sie wählen einen neuen Vorstand und teilen das neugegründete Bataillon, das sich nunmehr ausschliesslich dem Schießsport verbunden fühlt, in "vier" Kompanien ein. Damit stehen Geburtstag und Gründungsjahr der 2. Kompanie zweifelsfrei fest. Das Jahr 1925 ist die Geburtsstunde einer Kompanie, die in den Jahren und Jahrzehnten darauf viel schießsportliche Ehre und gesellschaftlichen Ruhm in ihren Kompanieanalen verzeichnen wird.
Von einem Kompanieleben im eigentlichen Sinne kann zunächst nicht gesprochen werden. Die Feiern, Treffs und Schießabendefinden mehr auf Bataillonsebene statt. Im September 1925 beteiligt sich die 2. Kompanie, nach einem vorhergehenden Fackelzug durch die Gemeinde, an einer Veranstaltung im Borgmannschen Saale, die als Befreiungsfeier alle Gertther Vereine zusammenführt.
Ab 1925 wächst die Kompanie rasant. Erster Kompanieführer wird Wilhelm Lüke, ein tatkräftiger und erfolgreicher Gastwirt, der viele Jahre sowohl für das Bataillon als auch für die Kompanie ausserordentliches geleistet hat. "Vereinsheim" und Kompanielokal ist seit Beschluss der Generalversammlung vom 25.01.1920 die Gastwirtschaft des Kompanieführers, an der Einmündung der Lothringer Straße in den Castroper Hellweg zentral gelegen (der ehemalige "Westfälische Hof"). Das Lokal verfügt über einen repräsentativen Saal, in dem mit dem Luftgewehr trainiert werden kann, und über eine große Gartenwirtschaft, die sich für Freiluftveranstaltungen jeder Art eignet.
Die 2. Kompanie beteiligt sich zunächst mit weniger großem Erfolg an den "Hallen- und Scheibenstandschießen", dem "Kompanie-Vergleichsschießen", den "Wanderpreisschießen" und anderen schießsportlichen Veranstaltungen.
Der Kompaniechef Wilhelm Lüke ist Vereinswirt, Vorstandsmitglied, Mäzen und Kompanieführer in Personalunion. Er macht das "Vereinsheim" zum Zentrum des Bataillons- und zugleich aufblühernden Kompanielebens, und als am 18. September 1927 die vereinseigenen Holzgewehre zur Verteilung kommen, ist die 2. Kompanie mit 200 Mitgliedern die stärkste Kompanie im über 600 Schützen starken Bataillon.

Als das Schützenfest von 1926 vorbereitet wird, ist Wilhelm Lüke Tag und Nacht unterwegs: die vorhandenen Degen müssen eine neue Koppel bekommen, die als einheitliche Kopfbedeckung beschlossene grüne Jägermütze muss in großen Mdengen beschafft werden, überall fehlt es an schwarzen Jacken, weißen Hosen und weißen Krawatten. Für das Offizierkorps müssen die vorgeschriebenen grün-weißen Schärpen besorgt und über 300 Holzgewehre für die Mannschaften gekauft werden. Wilhelm Lüke sorgt sich um die marschierwilligen Neuaufnahmen, ist bei der Anschaffung von Trommeln und Pfeifen für das Trommlerkorps verantwortlich, kümmert sich um die grün-weißen Schärpen der Ehrendamen und ist auch bei der Erstellung zweier Schilderhäuschen mit grün-weißem Anstrich behilflich. Schliesslich wird an allen drei Festtagen vor dem eigenen Lokal am Castroper Hellweg angetreten.
Protektor und Schirmherr des Festes ist Paul Müller, Generaldirektor der "Westfälischen Straßenbahnen GmbH" und Mitglied der 2. Kompanie. Als beim Vogelschiessen bei "Düppe in der Wanne" der Bergwerksdirektor Heiermann neuer Schützenkönig von Gerthe wird, wird Hedwig Müller seine Königin. Die in Gerthe sehr beliebte "Frau Generaldirektor Müller", Regentzeit 1926 bis 1928, ist die erste Königin aus den Reihen der K2, die dieser Tradition auch in den Folgejahren treu bleibt:
  • Hedwig Müller                      1926 - 1928
  • Hertha Vogelsang                 1938 - 1940
  • Jo Heming                           1974 - 1976
  • Uschi Kozak                        1987 . 1989 
  • Helga Ehrlich                       1991 - 1993
  • Erika Kaeseler                      1993 - 1995
  • Veronika Kieseleit                 2005 - 2007
  • Astrid Pehl                           2007 - 2009
  • Birgit Jochheim                     2009 - 2011
  • Yvonne Görges                      2013 - 1015
  • Britta Fichtner                       2015 - 2017   

Vor soviel erlesener weiblichen Anmut sollten die von der 2. Kompanie gestellten Könige nicht vergessen werden:
  • Wilhelm Voß                         1938 - 1940
  • Hansi Kozak                          1987 - 1989
  • Franz Knaup                          1991 - 1993
  • Klaus Kaeseler                       1993 - 1995
  • Holger Kieseleit                      2005 - 2007
  • Lothar Ehrlich                         2007 - 2009
  • Franz Dreßen                         2009 - 2011
  • Holger Görges                        2013 - 2015
  • Danny Fichtner                       2015 - 2017

Die 2. Kompanie, die seit 1925 ununterbrochen das 2. Fahnenkommando stellte, aus der in den 70iger Jahren die Sportschützen des BSV-Gerthe hervorgingen und jahrelang das Trommlerkorps, das in der Gastwirtschaft Lüke seine Übungsabende abhielt, angeschlossen war, hat dem Gerther Schützenverein also viel gegeben: Könige und Königinnen, Vorstandsmitglieder und Fahnenträger, Meisterschützen und Spielleute.
Die Kompanie war nach dem zweiten Weltkrieg im schießsportlichen Bereich eine der führenden Kompanien im Bataillon. Aber als die Sportschützen, um kompaniebedingten Vorteile beim Kampf um den Dr. Pohl Pokal auszuschalten, sich als eigenständige Abteilung etablierten, ging die Vorherrschaft verloren.

Die K2 hat im Verlauf ihrer wechselvollen Geschichte viele gute Kompaniewirte gehabt, unter deren Regie der "Westfälische Hof" zeitweilig über Jahrzehnte zur unbestrittenen Hochburg im regen Gerther Kneipenleben avancierte, wie auch später das Kath. Vereinshaus unter der Regie von Manfred und Irmgard Borgmann. Bedeutungsvoll für die Kompaniegeschichte ist, dass sie auch hervoragende Kompanieführer herausgebracht hat:
  • Wilhelm Lüke                       1925 - 1942
  • Franz Schroer                      1951 - 1957
  • Heinrich Köhler                     1957 - 1967
  • Herbert Hoffmann                  1968 - 1971
  • Walter Heming                     1971 - 1978
  • Rudi Klimmek                        1978 - 1982
  • Lothar Ehrlich                       1982 - heute   
Gemessen an der Mitgliederzahl der Kompanie ist die Beteiligung bei Ausmärschen, Schützenfesten und Bataillonsveranstaltungen erheblich. Die jüngsten Königsjahre haben den inneren Zusammenhalt in der Kompanie gestärkt. Zum Kompanieleben gehören nicht nur regelmäßige Schiessabende unter der Beteiligung der mittlerweilen Zugehörigkeit der Frauen, Spaßschiessabende und gemeinsame Zusatzevents. Die erfolgreiche Gegenwart zeigt, dass ihr auch die Zukunft gehören wird.
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